Deutsch - Amerikanischer Freundeskreis
Paderborn - Belleville e.V.
   (Illinois, USA)

Berichte

Der Freundeskreis feiert

"Lippolino", das Maskottchen der  Landesgartenschau, erwartet  zum Großereignis mehrere 100.000 Besucher  – und natürlich auch Gäste des DAFK.

Besonderes Ambiente: Dogwood-Fest
im Blütenmeer Landesgartenschau

Am 14. Juni in Bad Lippspringe: Am Nachmittag Führung, am Abend Grillbuffet

Schon im Frühjahr 1989, als der ein Jahr zuvor gegründete Deutsch-Amerikanische Freundeskreis  mit einer 37-köpfigen Reisegruppe erstmals in den Mittleren Westen der USA aufbrach, um die ins Auge gefasste Partnerstadt Belleville kennen zu lernen und deren Umgebung in der sogenannten „Plattdeutschen Prärie“ zu erkunden, fiel den Paderbornern das üppige Blütenkleid eines Strauches auf. Der blühende Strauch war ein freundlicher Blickfang vor dem Belleviller Rathaus, der City Hall: Ein Hartriegel. In den Vereinigten Staaten wird er „Dogwood“ genannt. In dortigen Wäldern kann der Strauch sogar die Höhe eines stattlichen Baumes erreichen.

Der prächtige  Busch wurde Anfang der 1990er Jahre in Paderborn zum Namensgeber des Frühlingsfestes, das der Freundeskreis seitdem immer im Mai oder Juni ausrichtet: Es ist das Dogwood-Fest. In diesem Jahr wird dieses Fest mit dem größten Blumen- und Blütenereignis verbunden, mit dem die Region 2017 aufwarten kann – mit der 17. nordrhein-westfälischen Landesgartenschau (LGS) in Paderborns Nachbarstadt Bad Lippspringe. Mitglieder des Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises Paderborn-Belleville sollten sich den Termin vormerken: Das Dogwood-Fest findet am Mittwoch, 14. Juni, dem Vortag des Feiertages Fronleichnam, statt.  

Es ist längst Dogwood-Tradition, dass dieses Fest am Nachmittag mit einer Besichtigung an einem interessanten Ort in Paderborn oder im Paderborner Land beginnt. Am Abend schließt sich stets ein gemütliches Beisammensein an.

Treffpunkt ist am 14. Juni um 15 Uhr am Eingang des Kaiser-Karls-Parks in Bad Lippspringe (Haupteingang der LGS). Dort wird der Bad Lippspringer Bürgermeister Andreas Bee die Gruppe des Freundeskreises begrüßen. Es folgt eine etwa 1,5-stündige Führung  durch den Kaiser-Karls- und Kurwaldpark. Die Kosten für die Gartenschau-Führung übernimmt der DAFK.

Danach ist bis 19 Uhr Zeit zur freien Verfügung, die zum Beispiel für einen Bummel durch die Themengärten im Arminiuspark genutzt werden kann.

Um 19 Uhr warten in der Piano-Lounge des direkt am Gartenschau-Gelände gelegenen Park Hotels, Peter-Hartmann-Allee 4, ein leckeres Grill-Buffet und kühle Getränke auf die Teilnehmer des Dogwood-Festes.

Der ermäßigte Gruppeneintritt und das Grillbüffet (Getränke zahlt jeder Teilnehmer selbst) kosten 38 Euro. Wer an dem Tag schon früher anreisen und selbst vor Ort eine reguläre Tageskarte (17,50 Euro) erwerben möchte oder wer eine LGS-Dauerkarte besitzt, ist mit 22,50 Euro für das Buffet dabei. Die Gartenschau (12. April bis 15. Oktober) öffnet morgens um 9 Uhr. Einlass ist bis 19 Uhr. Bis 21 Uhr können Besucher auf dem Gartenschau-Gelände verweilen.

Anmeldungen für das Dogwood-Fest sind noch bis Montag, 15. Mai, per Banküberweisung unter dem Stichwort „Dogwood“ möglich. Pro Person sollten 38 Euro (ermäßigter Eintritt plus Buffet) oder 22,50 Euro (nur Buffet) auf das DAFK-Konto bei der Sparkasse Paderborn-Detmold überwiesen werden:  

IBAN: DE59 4765 0130 0000 0826 93

Nach dem Versand des jüngsten DAFK-Rundschreibens vom 7. März, in dem das Dogwood-Fest angekündigt war, haben sich mehrere Amerikafreunde gemeldet, die aus terminlichen Gründen leider nur das Nachmittags-Angebot wahrnehmen können. Auch das ist möglich: Wer sich für diese Variante entscheidet und das ermäßigte Gruppenticket in Anspruch nehmen möchte, sollte – ebenfalls unter dem Stichwort „Dogwood“ – für den ermäßigten Eintritt  pro Person 15,50 Euro auf das oben genannte Konto überweisen. Die Eintrittskarten werden am 14. Juni um 15 Uhr am Treffpunkt Haupteingang verteilt.

Zum ersten Mal präsentiert sich in Bad Lippspringe eine Gartenschau des Landes Nordrhein-Westfalen vor einer Wald-Kulisse. Unter dem Motto „Blumenpracht & Waldidylle“ gibt es Blumenschauen, Themengärten und Events in und zwischen zwei Parks sowie der Lippspringer Innenstadt. Der nahe am Eggegebirge, Teutoburger Wald und an der Senne gelegene Veranstaltungsort ist übrigens die einzige Stadt in NRW, die die Bezeichnungen Heilbad und Heilklimatischer Kurort führen darf. Und Bad Lippspringe mit seinen 16.000 Einwohnern ist der bislang kleinste Ort der nordrhein-westfälischen LGS-Geschichte, der die Großveranstaltung Landesgartenschau schultert.

Mit einer Vorstudie begannen im Juni 2009 die Bemühungen um die Ausrichtung der LGS 2017 in Bad Lippspringe. Im September 2010 bestätigte eine Machbarkeitsstudie, dass dieses Vorhaben realisierbar war. Im Januar 2011 ging die Bad Lippspringer Bewerbung auf die Reise in die Landeshauptstadt Düsseldorf. Gegen namhafte Konkurrenten setzte sich die Badestadt durch. Im Juni 2011 folgte der Zuschlag. Auf dem Weg zur Gartenschau-Stadt erblickte im Mai 2012 das fröhliche Maskottchen „Lippolino“ das Licht der Welt, die Entscheidung über das Logo der Schau folgte im Januar 2013. Einem Wettbewerb für Landschaftsarchitekten (April bis November 2013) folgte im Februar 2014 der Startschuss für die Bauarbeiten auf dem künftigen LGS-Gelände.

Zu den Besonderheiten von Bad Lippspringe zählt die direkte Verbindung zwischen Innenstadt und Kurwald, die ein bislang einmaliges Szenario für eine Landesgartenschau darstellt. Im etwa 200 Hektar großen Kurwald wurden Lichtachsen geschaffen, die sowohl für die Vegetation als auch für die Tierwelt von großem Nutzen sind. Klassische Wirtschaftsbaumarten wie Fichte, Kiefer, Lärche und Buche wurden an manchen Stellen durch seltenere Baumarten ersetzt, was die Artenvielfalt merklich erhöht.

Neben der besonderen Kulisse, die durch den Kurwald gebildet wird, können sich LGS-Besucher auf eine außergewöhnliche Interpretation der klassischen Gartenschau-Zutaten freuen. Im Waldpark und im Arminiuspark werden die Anpflanzungen für regelrechte „Blütenexplosionen“ sorgen. Blumenschauen und Themengärten bilden die zentrale Attraktion auf dem mehr als drei Hektar großen Gartenschaugelände. Beide Parks sind durch die Flaniermeile der Fußgängerzone miteinander verbunden.

Eine Menge wurde für junge Besucher getan. Im Waldpark gibt es elf reizvolle Spielpunkte, die unter dem Motto „Die Welt der Elfen und Trolle“ stehen. Große Kletter- und Rutschenlandschaften, eine sechs Meter hohe Trollenburg und ein Sportplatz mit groben Holzstämmen zählen zu den Attraktionen der Spielwelt. Renommierte Spielplatzplaner und-bauer aus dem gesamten Bundesgebiet haben hier ihre Handschrift hinterlassen. Damit ist die LGS 2017 gerade auch für Familien mit Kindern ein lohnendes Ziel.

Für Autofahrer wird vom kostenlosen Großparkplatz im Gewerbegebiet (Navi-Eingabe: Raiffeisenstraße) ein ebenfalls kostenloser Bus-Shuttledienst zum Gartenschaugelände und zurück angeboten.

Ebenso ist im öffentlichen Nahverkehr eine rasche Anreise aus Paderborn (zum Teil Viertelstunden-Takt) mit den Bussen der „grünen Flotte“ möglich, deren Fahrplan zur Gartenschau verdichtet wird. Vom Paderborner Hauptbahnhof aus verkehren die Linien R 50 und R 51 nach Bad Lippspringe und zurück.

Radfahrer können nahe an das Gartenschaugelände heranfahren und mehrere hundert Fahrradständer im Bereich des Ehrenhains nutzen.

Vom Dogwood war auch schon im Gartenschaujahr 1994 die Rede. Damals lockte die LGS nach Paderborn-Schloß Neuhaus. Dort blühten im Partnerschaftsgarten als Grüße aus Paderborns Partnerstadt Belleville zwei Hartriegel-Sträucher der Gattung ,,Cornus Florida“.

 

11 Apr 2017
Angebote des Freundeskreises für junge Leute

 

 

 

 

 

 

 

 






Unterwegs durch Deutschland: 2016, als der Jugendaustausch in Paderborn stattfand, stattete der DAFK sowohl die Paderborner Teilnehmer als auch die amerikanischen Gäste mit Schöner-Ferien-Tickets der Bahn aus. Damit reisten die Jugendlichen zum Beispiel Richtung Berlin, nach Köln und zum Düsseldorfer Flughafen. Foto: Hans-Erwin Schlenger

 

Im Sommer geht's
wieder nach Belleville

Ab Juli der Jugend-, ab August der Schüleraustausch

Auch 2017 bietet der Deutsch-Amerikanische Freundeskreis Paderborn-Belleville (DAFK) jungen Leuten im Alter von 14 bis 17 Jahren die Chance, die Partnerstadt Belleville (Illinois) im Mittleren Westen der USA kennen zu lernen. Der dreiwöchige Jugendaustausch findet im jährlichen Wechsel entweder in Belleville oder in Paderborn statt. 2017 ist das knapp 50.000 Einwohner zählende Belleville die gastgebende Stadt. 2018 können Belleviller Jugendliche, die beim diesjährigen Programm dabei sind und einen Paderborner Gast in ihrer Familie aufnehmen werden, die Koffer für drei Wochen packen, um Paderborn zu besuchen.

Die Unterbringung der etwa 12- bis 15-köpfigen Gruppe erfolgt in Belleviller Gastfamilien. Es sind bereits einige Plätze für Paderborner Jugendliche vergeben, die während des Jugendaustausches 2016 in Paderborn einen amerikanischen Gast beherbergt haben und nun zum Gegenbesuch in die Partnerstadt reisen. Für ein abwechslungsreiches Programm dort – gemeinsam mit den amerikanischen Jugendlichen – werden Aktive der Partnerorganisation Belleville Sister Cities (BSC) sorgen. Aus Paderborn reisen erfahrene Studenten als Betreuer mit. Auch beim Gegenbesuch in Paderborn werden jeweils gemeinsame Programmpunkte/Fahrten geplant. Das Bewerbungsformular für den Jugendaustausch finden Interessierte auf dieser Webseite in der Rubrik „Schüler, Infos“.

Ferner können sich  Paderborner Schülerinnen und Schüler, die Belleville  beim dreimonatigen Besuch einer der  dortigen Highschools intensiver kennen möchten, für die Teilnahme am „Sister City Cultural Exchange“ bewerben. Dieser Austausch von August bis November ist für Paderborner Schülerinnen und Schüler gedacht, die in die Jahrgangsstufe EF kommen.

Hier stehen erfahrungsgemäß – abhängig von Zusagen Belleviller Gastfamilien – zwei bis fünf Plätze zur Verfügung. Bei vielen Zuschriften an den DAFK werden Eignungsgespräche durchgeführt. Das Einverständnis der hiesigen Schulen ist erforderlich.

Ziel des längeren Dreimonats-Austausches ist das Kennenlernen des schulischen und kulturellen Lebens in den USA sowie von „American life and institutions“. Die Schülerinnen und Schüler dieses Austausches fliegen wahrscheinlich Mitte August von Deutschland (Düsseldorf) – zum Beispiel über Atlanta, Washington  oder Chicago – nach St. Louis (Missouri). Von dort erfolgt dann ein kurzer Transfer nach Belleville auf der anderen Seite des Mississippi River mit dem anschließenden Kennenlernen der Gasteltern. Das Einschreiben an der jeweiligen High School und die Platzierung in die gewünschten Klassen und Kurse geschieht in den folgenden Tagen, wird aber schon zuvor von Deutschland aus vorbereitet. Schülerinnen und Schüler, die bereits in den letzten Jahren an dem Schüleraustausch teilgenommen haben, stehen mit ihren Erfahrungen begleitend und beratend zur Seite.

Teilnahme am Unterricht ist in der Regel bis in den Nachmittag. Lunch erfolgt in der Schule. Die Wochenenden können kreativ gemeinsam mit den Gasteltern, Freunden oder auch als Gruppe gestaltet werden.

Der Rückflug von St. Louis nach Paderborn ist für Anfang November geplant (Änderungen vorbehalten).

Wer sich für den dreimonatigen „Sister City Cultural Exchange“ interessiert, findet auf dieser Webseite in der Rubrik „Schüler, Infos“ ein Bewerbungsformular.

Bei weiteren Fragen stehen Ehemann, DAFK-Vizepräsident Wolfgang Stüken, Tel.  (05251) 91240  oder die Jugendbeauftragte des DAFK, Uta Hoischen, und ihr Ehemann, DAFK-Schatzmeister Hans-Erwin Schlenger, Tel.(05251) 73551 zur Verfügung.

Die Kosten pro Teilnehmer werden es für den Jugendaustausch inklusive Versicherungen etwa 1.400 Euro betragen.

Die Kosten für den dreimonatigen „Sister City Cultural Exchange“ inklusive Versicherungen werden bei 2.600 Euro liegen (der Preis hängt von den aktuellen Flugpreisen ab). Hinzu kommen Taschengeld und Kosten für den Lunch in der Schule. Folgende Versicherungen sind enthalten: Reiserücktrittskosten, Krankheitskosten, Unfall,  Haftpflicht.

Für eine erfolgreiche Teilnahme an beiden Programmen werden gute Englischkenntnisse zum Verstehen und Einbringen in die Familien bzw. den Unterricht, die Bereitschaft, vielleicht ein Jahr später einen amerikanischen High-School-Schüler für etwa drei Wochen bei sich in Paderborn aufzunehmen und die positive Fähigkeit, sich an die ortsüblichen Gegebenheiten schnell anzupassen, vorausgesetzt. 

29 Jan 2017
Der neue US-Präsident

Da dachte er vermutlich noch nicht ans Präsidentenamt: Beim Bummel durch den New Yorker Stadtteil Manhattan entdeckten einige  Mitglieder des Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises Donald Trump mit Tochter Ivanka 2007 an einer Fußgängerampel in der Nähe des Madison Square Gardens. Foto: Wolfgang Stüken

 

Amerikas neuer Mann im "Weißen Haus"

Am Dienstag, 24. Januar, Vortrag und Diskussion mit dem Amerikanisten Christoph Ribbat

„Die USA nach dem Amtsantritt von Donald Trump“ heißt das aktuelle Thema der ersten Veranstaltung des Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises Paderborn-Belleville (DAFK) im neuen Jahr. Zu dem öffentlichen Vortrag mit anschließender Frage- und Diskussionsrunde erwartet der Verein am Dienstag, 24. Januar, um 20 Uhr den Amerikanisten der Universität Paderborn, Professor Dr. Christoph Ribbat (Foto), im Gasthaus „Haxterpark“, Haxterhöhe 2 (Vortragsraum im Obergeschoss). Der Veranstaltungsort oberhalb des Südring-Centers am Golfplatz und der Umgehungsstraße ist über den Pohlweg leicht  zu erreichen.

„Trump macht Politik zur Reality-Show“, sagt die Wiener Autorin Marlene Streeruwitz, derzeit Gastdozentin an der Uni Paderborn, über den neuen Mann im „Weißen Haus“. Die Zeitung der amerikanischen Partnerstadt Paderborns, der „Belleville News Democrat“, nannte den Obama-Nachfolger in ihrer Sonntagsausgabe vom 8. Januar „President elect Trumpschenko“. Vier Tage nach der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten wagt  Professor Dr. Christoph Ribbat von der Universität Paderborn einen Ausblick. Und er schaut zurück auf die Präsidentenwahl vom 8. November 2016, die Donald Trump den Einzug ins Weiße Haus bescherte – ein für viele Menschen weltweit überraschendes Ergebnis.

Christoph Ribbat, Jahrgang 1968, ist seit 2007 „Professor of American Literature and Culture“ an der Paderborner Hochschule und derzeit Sprecher des Instituts für Anglistik und Amerikanistik. Mit seinen Studierenden hat er die November-Wahl intensiv in einem Seminar beleuchtet.

Stationen seiner Hochschullaufbahn waren unter anderem die Universitäten Basel, Bonn, Boston (Boston University und Massachusetts Institute of Technology), Bochum, Tucson (University of Arizona)  und New York (The Cooper Union). Auch im Mittleren Westen der USA kennt er sich aus: In Belleville’s großer Nachbarstadt St. Louis (Missouri) studierte er zwei Semester an der dortigen Washington University.

Ob Ribbat auch etwas über mögliche kulinarischen Vorlieben des neuen US-Präsidenten sagen kann? Trumps Großvater, ein Amerika-Auswanderer des Jahres 1885 aus Kallstadt – stammte aus dem „Saumagen“-Ländle Pfalz. Das Weindorf Kallstatt kommt in Ribbats 2016 veröffentlichter  „Geschichte aus dem Bauch der Moderne“ nicht vor. Es ist der Untertitel seines bei Suhrkamp erschienenen Buches „Im Restaurant“. Darin schlägt der Amerikanist den Bogen von den ersten Pariser Gourmettempeln über den Aufstieg des Fast Food bis zu den innovativsten Köchen der Gegenwart. Seine zwischen Kulturwissenschaft und Doku-Roman angesiedelte kosmopolitische Geschichte des Restaurants war 2016  für den Sachbuch-Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

 

22 Jan 2017
Am Highway 15 wird 2016/2017 kräftig investiert

Partnerstadt hat ganz große Pläne

Die neue Polizeistation an der West Main Street soll zur Jahresmitte 2016 eingeweiht werden. Unmittelbar danach wird eine umfangreiche, behindertengerechte Renovierung des Rathauses, der City Hall, an der South Illinois Street beginnen. Mark Eckert, der Belleviller Bürgermeister (Foto), geht mit großen städtischen Planungen in das Jahr 2016. In den Schatten gestellt werden diese kommunalen Vorhaben allerdings durch ein Großprojekt privater Investoren am westlichen Stadtrand Belleville’s. Kein Zweifel: Diese Investition vieler Millionen Dollar am Highway 15 wird die Attraktivität der Partnerstadt, die sich selbst stolz Hauptstadt des südlichen Illinois nennt, ganz erheblich steigern. Über mehrere Jahre wurden Pläne geschmiedet, Verhandlungen mit Partnern geführt und Finanzierungen durchdacht. Jetzt wird gebaut. Foto: Stüken

31 Dec 2015
Neuigkeiten aus dem Freundeskreis und aus der Partnerstadt

27. Juni 2016

Vortrag: Katholische Kirche in den USA

Zu dieser  Gastvorlesung sind auch Mitglieder des Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises und weitere Interessenten eingeladen: Der Theologieprofessor Dr. Dennis Doyle von der Universität Dayton (Ohio), derzeit Gastprofessor an der Uni Regensburg, spricht am Montag, 27. Juni, um 9.15 Uhr im Hörsaal 3 der Theologischen Fakultät Paderborn (Kamp 6) zum Thema „Das Zweite Vatikanische Konzil und sein Einfluss auf die katholische Kirche in den USA“. In den Vereinigten Staaten bekennt sich rund ein Viertel der Bevölkerung zur katholischen Kirche. Viele Besonderheiten der amerikanischen Gesellschaft spiegeln sich auch im Leben dieser Kirche – und führen mitunter zu heftigen Auseinandersetzungen, nicht zuletzt bei den Präsidentschaftswahlen. In seinem Vortrag wird Professor Doyle über die aktuellen Entwicklungen referieren und sich anschließend der Diskussion stellen. 

 

25. Juni 2016

Der neuen Polizeistation folgt City-Hall-Umbau

Mit einem Tag der offenen Tür  weiht Paderborns US-Partnerstadt Belleville heute seine neue Polizeistation ein. Das Hauptquartier von 84 Ordnungshütern, denen mehr als 20 Zivilangestellte zur Seite stehen, ist die größte Polizeibehörde südlich der Illinois-Hauptstadt Springfield. An der neuen Adresse 720 West Main Street hatte die Stadt Belleville für 3,1 Millionen Dollar das ehemalige Gebäude der „Bank of Belleville“ erworben. 10 Millionen Dollar flossen in den Umbau.  Die Eröffnung der neuen Polizeistation bildet zugleich den Startschuss für die fünf Millionen Dollar teure Renovierung und Modernisierung  der Belleviller „City Hall“ an der 101 South Illinois Street. Sieben Monate Bauzeit sind dort veranschlagt, um das fast 60 Jahre alte Gebäude behindertengerecht und nach neuesten Sicherheitsstandards umzugestalten. Während der Bauphase zieht Bürgermeister Mark Eckert mit mehreren wichtigen Ämtern ins Obergeschoss der neuen Polizeistation um, wo Reserveflächen frei sind. Andere Verwaltungsmitarbeiter beziehen übergangsweise Büros an anderer Stelle im Stadtgebiet. Der Rat tagt während der Umbauzeit in der Lindenwood-Universität. Charles Erwin King (1919-1993), der in Belleville lebte und während seiner Schaffenszeit zu den Top 100 der amerikanischen Architekten aufrückte, hatte die Stadtverwaltung entworfen und von 1957 bis 1959  erbaut. Seine architektonische „Handschrift“ soll möglichst nicht verändert werden. King’s Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelter Architekturstil wird heute „Midcentury Modern“ genannt. Die „City Hall“ ist das prägnanteste seiner mehr als 30 in Belleville realisierten öffentlichen Gebäude und Geschäftsbauten. Auch mehr als 100 Privathäuser der Partnerstadt wurden von King entworfen. 

 

25. Januar 2016

Irland-Fahrt nach fünf Tagen ausgebucht

Mit einer solchen Resonanz hatte der Vorstand des DAFK nicht gerechnet: Binnen fünf Tagen war die für den Herbst geplante fünftägige Flugreise nach Irland ausgebucht. 35 Amerikafreunde werden sich vom  9. bis 13. Oktober 2016 im urwüchsigen Norden der „grünen Insel“ auf die Spuren irischer Amerika-Auswanderer des 19. und 20. Jahrhunderts begeben. Die Paderborner O.V.S. GmbH, Partner des DAFK bei der Organisation und Durchführung dieser Reise, hat inzwischen Buchungsbestätigungen verschickt. Für eventuelle Nachrücker wird eine Warteliste angelegt. Der Hinflug am 9. Oktober erfolgt ab Köln-Bonn. Die Gruppe wird am Abend des 13. Oktober in Düsseldorf zurück erwartet. Vom dortigen Flughafen erfolgt der Bustransfer der Teilnehmer nach Paderborn.

 

1. Januar 2016

Neue Präsidentin ist verliebt

„Herzliche Grüße an die Mitglieder des Freundeskreises“ hat die neue Präsidentin der Partnerorganisation Belleville Sister Cities Inc. (BSC), Kate Eckert (Foto), übermittelt. Die 27-Jährige Tochter von Bürgermeister Mark Eckert ist die jüngste Präsidentin in der Geschichte von BSC. Sie hofft, „dass die Städtepartnerschaft mit Paderborn noch lange leben wird“. Kate Eckert übernahm das Präsidentenamt zum Jahreswechsel turnusgemäß für zwei Jahre von Larry Pearson, der 2014 und 2015 an der Spitze von BSC stand. Der neuen Präsidentin steht der Deutschlehrer Andy Gaa als „President elect“ (bereits gewählter nächster Präsident für die Amtsperiode 2018/2019) zur Seite. „Wir sind ein jüngeres Team, das einige Veränderungen ins Auge gefasst hat. Aber wir freuen uns, dabei auf die Erfahrung älterer Vorstandskollegen bauen zu können. Es ist eine gute Mischung aus alt und jung,“ sagt Kate Eckert. Sie möchte verstärkt jüngere Leute für die Arbeit von Belleville Sister Cities begeistern. Die neue Präsidentin ist ein großer Paderborn-Fan. Seit 2006 ist sie schon „acht oder neun Mal“ in Paderborn gewesen, darunter 2012/13 ein Jahr als „Assistant teacher“ an der Realschule Bad Lippspringe.  Andy Gaa war schon mehrfach im Rahmen des Jugendaustausches als Betreuer Belleviller Jugendlicher an der Pader. Auch beim nächsten Austausch im Sommer 2016 ist er mit von der Partie. Die zur Lehrerin ausgebildete Kate Eckert absolviert zurzeit ein Wirtschaftsstudium an der Belleviller Lindenwood-Universität, das sie mit der Prüfung zum Master of Business Administration  abschließen will. Kate Eckert’s bevorzugtes Reiseziel ist derzeit allerdings nicht Paderborn, sondern New York. Das hat mit einer Herzensangelegenheit zu tun. Die neue BSC-Präsidentin ist in einen jungen Assistant Manager der Bank of Long Island verliebt. Kate Eckert: „Vielleicht kommen wir demnächst einmal zusammen nach Paderborn.“ Foto: Stüken

 

1. Januar 2016

Belleviller Bürger läuten wieder das neue Jahr ein

Wie zum Start in das Jubiläumsjahr 2014 („200 Jahre Belleville“) hat Mark Eckert, Bürgermeister der Paderborner Partnerstadt, die Bürger eingeladen, zahlreich und mit allem, was läuten kann, am Neujahrstag um 12 Uhr zur Hauptkreuzung Public Square zu kommen. Unter der dort stehenden großen Uhr soll das Jahr 2016 zünftig eingeläutet werden.  Kuhglocken sind ebenso willkommen wie Tisch- oder  Handglocken. Diese  klingende Begrüßung des neuen Jahres soll in der Kreisstadt des Mittleren Westens zu einer ständigen Aktion am Neujahrstag werden. Bereits 1914, zum 100-jährigen Stadtjubiläum, hatte es solch eine fröhliche  Zeremonie gegeben. 

30 Dec 2015

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